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ZENbo? Wat is dat dann?...

Beratung für Entspannung und Hochsensibilität
Veröffentlicht von Tanja Schmidt in Bewegte Entspannung · 13 November 2019
  
Zenbo?  – wat is dat dann?...

...oder Erklärungsversuche einer Trainerin.

Seit Oktober 2014 bin ich ZENbo®-Balance-Trainerin und seit Januar 2015 gebe ich einen regelmäßigen Kurs beim TSV Bayer 04 Leverkusen.

Du glaubst nicht, wie oft ich in den letzten Jahren darauf angesprochen wurde, was das denn überhaupt ist. Und selbst wenn ich es erkläre, bleibt bei vielen eine Skepsis á la „Aha so so...“. Auch die Aussprache ist doch manches mal recht erfinderisch, so dass ich öfter mal schmunzeln muss. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn man vom ZEN-Buddhismus oder ZEN-Meditationen schon mal etwas gehört hat. Ich bin überrascht, dass es doch sehr viele Menschen gibt, die das scheinbar doch nicht kennen. Also ZEN wird allgemein weich ausgesprochen, also „sen“. Das „bo“ steht für das englische Wort Body, was Körper heißt und Balance nehme ich jetzt auch einfach mal frech aus dem Englischen, wobei es in anderen Sprachen ja ebenso vorhanden ist, mitunter nur anders ausgesprochen wird. Heißt soviel wie „Gleichgewicht“.

Zusammen genommen ist es also eine Kombination aus Meditation & Körper“arbeit“ (ich mag das Wort Arbeit in dem Zusammenhang eigentlich nicht...), um zum Gleichgewicht zu kommen. Innerlich oder äußerlich? Egal – beides!

Wie bin ich dazu gekommen, diese Ausbildung zu machen? Nun, ich war und bin schon immer jemand, der das Außergewöhnliche und Unbekanntere interessanter findet, als das „Normale“. Ich bin seit Jahren Kursleiterin für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung und habe noch nie (!!) einen vollständigen Kurs darin gegeben – weil das so viele andere machen (hihi). Nur um das mal klarzustellen: beides sind wunderbare und sehr wertvolle Entspannungsmethoden! Und es gibt sehr viele sehr gute, kompetente KollegInnen für diese Methoden. Auch ich schließe für mich nicht aus, irgendwann einmal Kurse in diesen Methoden zu geben.

Trotzdem liegt meine Affinität mehr beim ZENbo. Warum das so ist? Hmmmmm, aaaalso:

Wir fangen ja mit der Atemmeditation im Sitzen an. Und ich leite schon an, wohin meine TeilnehmerInnen ihre Aufmerksamkeit richten sollen. Das variiert jede Woche, da vertraue ich inzwischen voll und ganz meiner Intuition. Jedoch ohne Witz: ich muss mich selber zusammenreißen, um meine TeilnehmerInnen dort auch wieder herauszuholen, weil ich selber in einen so entspannten Zustand komme, dass ich die Zeit tatsächlich vergesse!

Weiter geht’s mit den Körperübungen. Da variiere ich auch jede Woche aufs Neue, weil meine TeilnehmerInnen das so wollen. Ich habe sie mal gefragt, ob sie vielleicht eine Zeitlang jede Woche die gleichen Übungen haben wollen, damit diese sich einprägen – die Blicke haben gereicht – nein, nein, das waren schon liebevolle, jedoch deutliche Blicke. Na ja, die meisten Übungen sind schon aus dem Qi Gong oder aus dem Yoga, jedoch binde ich auch Körperübungen aus dem Feldenkrais oder dem Pilates mit ein. Alles was sanft und gut für den Körper ist, kommt mit in mein Paket. Weil sich da einiges angesammelt hat – und das Repertoire sich immer erweitert – habe ich mittlerweile eine umfangreiche Auswahl. Und auch bei den Körperübungen – speziell beim Energieraum schaffen – kann es mir schon mal passieren, dass ich in der Bewegung mental abdrifte. Dann macht es zum Glück irgendwann mal Klick in meinem Köpfchen und ich merke, dass ich dann doch mal die nächste Übung vorstellen könnte... . Ab und zu schade eigentlich... . Wenn sich der kollektive Flow einstellt, also alle in ihrem Atemrhythmus ihre Übungen absolvieren und mental „weg“ sind, dann erschafft das eine Atmosphäre, die einfach phantastisch ist... .

Hier werfe ich mal kurz zwei Anekdoten meiner Teilnehmerinnen ein:

Meine älteste (leider mittlerweile ehemalige) Teilnehmerin (Mitte 70) kam 4 Wochen nach ihrem Start in meinem Kurs ganz stolz zu mir, um mir zu berichten, dass sie schon wieder mit ihrer Tochter walken gehen könne – so gut täte ihr der Kurs! Dazu musst du wissen, dass sie körperliche Einschränkungen hatte und zu der Zeit nicht so gut laufen konnte. Und ebenso stolz erzählte sie, dass sie fleißig mit ihrem Enkel zu Hause übt. Das war soooo goldig!

Eine andere Teilnehmerin, die immer mit ihrer Freundin kommt (und beide sind jetzt im 4. Jahr mit dabei), erzählte freudig, dass beide in einer anderen Gruppe überrascht waren, wie gut sie das Gleichgewicht halten konnten bei einer Übung, bei der alle anderen TeilnehmerInnen ins Wanken gerieten. Stolz war ich dann auf ihren Kommentar: „Das haben wir nur dem Kurs hier zu verdanken!“ – hach, schnüff, wie schön!

Ich habe von einigen TeilnehmerInnen die Erlaubnis bekommen, ihre Ansichten zu ZENbo zu veröffentlichen, du findest sie hier. Wenn du dort etwas runter scrollst, kannst du sie dir ja mal durchlesen, wenn du magst.

Nach den Körperübungen kommt dann der Entspannungsteil, bei dem für die TeilnehmerInnen nichts mehr groß zu tun ist – außer ich mache Progressive Muskelentspannung mit ihnen und sie wollen diese aktiv mitmachen. Ansonsten wird sich bequem hingelegt und mir zugehört. Auch hier habe ich eine Entspannungseinheit für mich, weil ich das total gerne mache. Und weißt du, was ich am meisten liebe? – den Moment wenn ich sie zurückhole und sie wohlig müde und leicht beduselt wieder ins Sitzen kommen. Das ist ein so putziges Bild und öffnet jedes Mal aufs Neue mein Herz.

Und dann kommt der letzte Teil der Stunde – und wehe ich vergesse das! Nein, mache ich mittlerweile natürlich nicht mehr. Selbst bei meiner Yoga-Balance-Stunde darf ich das nicht mehr vergessen – sonst gibt es böse Blicke! – eine kleine Geschichte mit Sinn und/oder Humor. Meine liebe Kollegin Trudy hat auf Facebook übrigens eine Seite „Sinngeschichten“ – dort stehen einige der Geschichten, die ich auch an meine Teilnehmer weiter gebe und wo ich schon mal das ein oder andere stibitze, um es vorzulesen. Schau mal rein – es lohnt sich!

Na ja und dann ist die Stunde auch schon wieder beendet – und egal ob ich 60 oder 90 Minuten zur Verfügung habe – irgendjemand dreht immer an der Uhr, dass die Zeit wie im Flug vorbei geht und meine Teilnehmer tiefenentspannt und, wie eine Teilnehmerin berichtet „beseelt“ nach Hause gehen.

Vielleicht habe ich dich ja jetzt etwas neugierig gemacht? Und du hast Lust, auch mal teilzunehmen? Kannst du gerne – schau auf meiner Seite nach meinen Kursen und melde dich – und wenn du noch Fragen hast, melde dich auch – ich freue mich auf dich!

Bis dahin wünsche ich dir erst einmal eine gute Zeit.
Gib auf dich acht!


                     

Bild: Pixabay
                                  


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